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Politik
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- Erstellt am Mittwoch, 14. September 2011 17:10
Hallo Freunde! War gerade mit dem Kochen meines Mittagessens beschäftigt und habe nebenbei die Nachrichten gehört. Natürlich war wieder Thema neue Steuern, Sparkurs, alles ist nicht mehr finanzierbar. Kann es gar nicht mehr hören. Ich frage mich, ob unsere Regierungsverantwortlichen eigentlich anders ticken als normale Menschen. Wir müssen auch mit unserem Geld auskommen. Das tägliche Leben finanzieren, Miete, Steuern und sonstige Abgaben bezahlen und können nur mit Mehrarbeit mehr Geld bekommen. Unsere Regierungsverantwortlichen sind nicht einmal fähig das Regierungsgebäude zu Warten, es ist eigentlich eine Ruine – wird noch großartig in den Medien berichtet. Wie können solche Menschen unseren Staat regieren? Sie sollen doch einfach einmal versuchen mit dem Geld auszukommen, das momentan zur Verfügung steht. Wir sollten versuchen, via Mail oder Facebook dies unseren Politikern nahe zu bringen. Wer macht mit?
Berufsleben einst und jetzt
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- Erstellt am Freitag, 04. Februar 2011 20:50
Die beiden Damen waren besorgt, ich könnte von ihm verführt werden. Herr Langmann ludt mich immer wieder ein am Wochenende nach Ligist zu kommen um seine Band zu hören. Ich habe die Sache nicht sehr ernst genommen und einfach gesagt ich würde schon kommen. Doch dann habe ich mich entschlossen doch einmal ein Wochenende zu meiner ehemaligen Schulfreundin, die in Ligist zu Hause war, zu fahren. Wir gingen in besagtes Lokal und waren total überrascht, dass die Band spitze und das Tanzlokal total überfüllt war. Da habe ich verstanden, dass es für meinen Kollegen nicht einfach war Plätze für uns frei zu halten. Auch haben ihn seine Musikerkollegen schon zum Besten gehalten. Es war ein schönes Wochenende und die Musik einfach toll. Aus uns wurde nie ein Paar. Herr Langmann hatte sich schon wieder in eine Arbeitskollegin in der Kinderschuhabteilung verliebt. Leider nicht für lange. Die Sache ging schief. Tratsch und Klatsch gibt es wohl an jedem Arbeitsplatz. Daher habe ich mich stets daran gehalten, keine Liebschaft im Betrieb.
Tagebuchseite-3
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- Erstellt am Mittwoch, 02. Februar 2011 14:52
Natürlich war es nicht immer so. stressig. Es war nur die Zeit in der die Kataloge im Frühjahr bzw. Herbst an die Haushalte ausgeschickt wurden. Zwischenzeitlich hatten wir Zeit für Späße und den üblichen Büroklatsch. Eine eigene Zeremonie war die Gehaltsauszahlung am Monatsletzten. Natürlich nach Arbeitsschluss stellten sich die Mitarbeiter an und bekamen von der Inhaberin ein Kuvert mit dem Bargeld und der Abrechnung. Nach Entnahme des Geldes und Lohnstreifens wurde dann am Kuvert mit der Unterschrift die Übernahme bestätigt. Die erste Auszahlung, erstes eigenes Geld, das war schon ein Erlebnis. Auch etwas Stolz war dabei und Unabhängigkeit. War ich doch bis zum Eintritt in mein Berufsleben von den Eltern abhängig. Auch gab es noch keine Kinderbeihilfe. Endlich konnte ich mir Dinge leisten, die bis dahin unmöglich waren. Ein Kinobesuch, Seidenstrümpfe und ein Fahrrad. Gespart musste natürlich auch ein kleiner Teil werden. Diese neu gewonnene Freiheit brachte auch ein größeres Selbstwertgefühl. Meine Arbeit machte mir Spaß obwohl wir damals eine 42 Stundenwoche hatten. Jeden Samstag bis 13.00 Uhr gearbeitet haben anschließend mit dem Zug nach Hause gefahren und die letzten 9 Kilometer mit dem Fahrrad. Fitness war gleich gratis dabei.
Tagebuchseite-4
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- Erstellt am Donnerstag, 03. Februar 2011 19:46
Der Chef kannte jeden Mitarbeiter persönlich. Hatte auch seine Vorteile. Bald gab es eine Lohnerhöhung und einen Arbeitsplatzwechsel innerhalb der Firma. Ich war zu Höherem berufen. Ich kam in den 3. Stock – das Herzstück der Firma - in die Verwaltung. Zwei ältere Damen, eine davon ein Fräulein. War sie ja nicht verheiratet und ein junger Mann der am Wochenende als Hobbymusiker tätig war. Er war zwar sehr attraktiv doch leider ein Hypochonderei, der unter ausgeprägten Ängsten litt, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, Jede Woche hatte er eine andere Krankheit die sicherlich zum Tode führen würde. Davon abgesehen war er ein netter Kollege und ausgezeichneter Musiker. Buchhaltung, Lohnverrechnung, Berechnung der Verkaufsprovisionen und Warenabrechnungen wurden hier im Dachgeschoß durchgeführt. Wir hatten den großen Vorteil, dass unser Chef nie persönlich auftauchen konnte, denn er ging mit zwei Stöcken. Also genossen wir ein Privileg, dass die Kollegen nicht hatten. Ich war das Kücken und wurde von den beiden Damen liebevoll betreut. Wollte unser Casanova, der alle paar Wochen eine neue Liebe fürs Leben fand, mit mir flirten wurde dies aus Sorge um mich sofort im Kein erstickt. Obwohl die beiden Damen den Herrn mochten.
Tagebuchseite-2
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- Erstellt am Dienstag, 01. Februar 2011 17:44
Ich begann in der Warenübernahme. Bestellungen wurden mit Lieferscheinen und angelieferter Ware verglichen und alles händisch abgearbeitet. Dies hatte den Vorteil, dass wir die neuesten Modelle zuerst zu Gesicht bekamen. Natürlich wurden sie probiert und wenn leistbar auch gekauft. Der Chef war großzügig und es gab Prozente. Nach einiger Zeit wechselte ich in die Versandabteilung. Wenn ich heute daran denke, dass die erste Frage meiner neuen Vorgesetzten war Können Sie das Alphabet vor und zurück aufsagen muss ich lachen. Da damals war es tatsächlich notwendig. Wir hatten eine ganze Wand mit Laden. Diese waren gefüllt mit Karteikarten unserer Kunden. Bei jeder Bestellung wurde gesucht, ob es diesen Kunden schon gab, dann die Karte herausgenommen und die Bestellung eingetragen. Wenn noch keine Karteikarte vorhanden war musste eine neue Angelegt werden. Danach wurden die Schuhkartons lt. Bestellung zusammengestellt und in die Verpackung gegeben. Unsere Aufgabe bestand darin, dass die beschrifteten Karteikarten wieder eingeordnet werden mussten. Es konnte ja eine Rückfrage oder einen Umtausch geben. Also war es sehr wichtig, dass die Karten richtig eingeordnet wurden, denn sonst war die Suche langwierig und mühevoll. Da ich so gut wie keine Fehler beim Einsortieren gemacht habe, hatte ich die Ehre tausende von Karten wieder an ihren richtigen Platz zu stecken. Dafür kann ich auch heute noch das Alphabet ab jeden Buchstaben vor und rückwärts auswendig. Heute ist diese Arbeitsweise kaum mehr vorstellbar. Doch ich möchte diese Zeit nicht missen.

