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Schlachtfeld Küche. Wieder einmal ein Feiertag. Kochen für die Familie. Was koche ich heute? Fragen an die Familie sind nicht besonders hilfreich. Antwort meiner Mutter: Mach was du glaubst ich esse alles oder unsere Tochter: ich bin nicht da, ich esse später Immer wieder die gleichen Fragen und Antworten. Spontan entscheide ich mich für ein Schweinsfilet mit Pfeffersoße. Dazu gibt es Risipisi und Vogerlsalat. Ach ja, Suppe muss auch sein. Also eine klare Suppe und Leberknödel als Einlage. Nachspeise ist gestrichen. Das üppige Essen über die Weihnachtsfeiertage hat unnötige Pfunde auf die Rippen gebracht. Außerdem wer unbedingt es möchte, es gibt Mandarinen, Äpfel oder Kirschenkompott. Gut, der Menüplan steht. Um 9 Uhr fahre ich mit meiner Mutter in die Kirche. Heute wird die Messe von den Jugendlichen gestaltet. Sie waren die letzten Tage als Sternsinger unterwegs. Noch schnell ein paar Fotos für die nächste Pfarrblattausgabe und schon geht’s nach Hause in die Küche. Die Schlacht kann beginnen. Pünktlich um 12 Uhr ist das Essen fertig. Die Herstellung dauert im Verhältnis zum Genuss lange. Allen hat es gemundet. Erst als die Küche wieder sauber ist und das Geschirr weggeräumt beginnt für mich der Feiertag. Die Schlacht ist geschlagen.