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Sinnvolles Wirtschaften baut auf Respekt. In jedem einzelnen Menschen steckt das Potenzial zur Veränderung der Welt. Die Krise, die wir jetzt erleben, ist eine Krise des Geldes, eines unverantwortlichen Kapitalismus. Der Traum von Einkommen ohne Leistung ist geplatzt. Geld kann nicht ohne weiteres einfach Geld erzeugen. Die Krise gibt uns aber auch die Chance für eine neue Sichtweise. Frische Ideen für neue wirtschaftliche Modelle, die im dem Menschen dienen und nicht ausbeuten. Wirtschaft soll nicht der Gier einzelner, sondern dem Wohl aller, Menschen, Tiere und Umwelt, dienen. An erster Stelle steht der Respekt vor allen. Vom Produzenten bis zum Konsumenten. Wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken, wir müssen hinschauen, wie unsere Lebensmittel produziert werden, wie Menschen dafür arbeiten und bezahlt werden. Aber auch Unternehmer sollten auf das Wohlbefinden und die Entwicklung der Mitarbeiter achten. Wir leben nicht auf einer Insel. Wir sind mit Millionen von Menschen verbunden und auch abhängig. Wir tun gut daran, uns diese Vernetzung in unserer globalisierten Welt bewusster zu machen. Die aktuelle Krise zeigt, wie alles zusammenhängt. Am Schluss bezahlt die Gemeinschaft für die Gier unverantwortlicher Manager, Banker und Politiker. Wir können die Verantwortung nie abschieben. Jeder einzelne ist verantwortlich dafür wie unser Zusammenleben funktioniert. Auch unsere Kinder sollen noch eine lebenswerte Zukunft haben. Wer also menschlichere Zustände will, muss bei sich selbst beginnen.