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Das Leben ist viel zu kurz, um es zu vergeuden. Es kann manchmal kompliziert sein, stressig und traurig, aber auch eintönig und fad werden. Darum versuche ich, Verzwicktes, Eingefahrenes, Unüberlegtes neu zu ordnen und Neues auszuprobieren.

Ich gehe nun schon seit zweieinhalb Jahren wöchentlich Yoga. Es tut dem Körper genau so gut wie meinem Geist. Außerdem glaube ich, dass unsere Yoga Lehrerin sehr gut ist. Sie trainiert alle Sinne und weckt Lebensmut. Doch mit Genuss meine ich auch genießen. Dazu gehört für mich auch eine Tasse Kaffee.

Wie ich erst kürzlich festgestellt habe, kommt der Kaffeebaum ursprünglich aus Äthiopien. In der Provinz Kaffa sollen Hirten ihn entdeckt haben, als sie Ziegen beobachteten, die bis in die Nach hinein munter über die Wiesen sprangen, nachdem sie an einem bestimmten Baum geknabbert hatten. Als ein Hirte selbst die Früchte des Strauchs probierte, stellte er auch bei sich eine belebende Wirkung fest. Andere Quellen besagen, der Hirte habe die im rohen Zustand ungenießbaren Früchte angewidert ins Feuer gespuckt, woraufhin Düfte freigesetzt wurden; so entstand die Idee des Röstens.

Im 16. Jahrhundert brachten die Osmanen die Kaffeekultur in alle von ihnen eroberten Gebiete. – also auch zu uns. So wechselhaft unser Leben auch sein kann, Kaffee ist ein fester Bestandteil meines Alltags und nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.