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Die Tage vergehen viel zu schnell und bei meinem täglichen Spaziergang mit den Hunden habe ich Zeit um nachzudenken. So ist mir heute eingefallen, dass ich eigentlich viel zu viele ehrenamtliche Tätigkeiten ausübe. Natürlich habe ich mir gleich die Frage gestellt, warum eigentlich und was bedeuten mir meine Ehrenämter?

Nun ja, ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist eine ehrenvolle und freiwillige öffentliche Tätigkeit, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen.

Ich sehe mich selber nicht als Notnagel, der seine Talente für andere nutzbar macht. Häufig sind es ja andere, die unsere Fähigkeiten erkennen und uns vieles zutrauen. Freiwilligenarbeit“ ist das Zauberwort aber auch praktisch für die Gesellschaft. Ich gehe in mich und sinne über die Motive für meine ehrenamtlichen Aktivitäten nach. Ist es:

Alles gut und schön. Ich grüble nach und kann mich nicht recht entscheiden was eigentlich meine Beweggründe sind. Nützlich sein wollen, gesellschaftlich Mitgestalten, etwas großartiges Leisten oder einfach nicht NEIN sagen können. Tatsache ist, ich trete gerne mit Menschen in Kontakt, möchte Spaß an der Sache haben und gebe auch gerne mein Wissen an andere weiter. Neue Herausforderungen mag ich, auch wenn sie ab und zu anstrengend und zeitraubend sind. Fakt ist aber auch, dass ich viel zu oft JA sage. Ehrenamt ist OK, aber wie alles im Leben mit Maß und Ziel.