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Reisen
Piemont „das Land zu Füßen der Berge“ (2007) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Eveline ONZEK   
Dienstag, den 31. März 2009 um 18:27 Uhr

Ein faszinierendes Land voller Schönheit und interessanten kulturellen „Juwelen“. Schlösser und Weinberge, wunderschöne Seen, architektonische und städtebauliche Sehenswürdigkeiten, imposante Gebirgsketten und harmonische Hügellandschaften.  Ein kulinarischer Hochgenuss, exzellente Weine und eine hervorragende  Küche. Das ist Piemont. Bei dem diesjährigen Ausflug blieb wohl kein Wunsch offen.

Gut gelaunt begann die Fahrt am Freitag, den 13 Juli mit dem Sagmeisterbus. Unser erstes Ziel Bergamo. Beeindruckend die Fahrt mit der Standseilbahn von der modernen Unterstadt in die auf  Hügeln gelegene Altstadt. Höhenunterschied ca 85 Meter. Die Bahn dient heute in erster Linie dazu Touristen auf die Burg zu bringen, von wo man einen überwältigenden Blick auf die Altstadt, die Unterstadt sowie das weite Umland hat. Am nächsten Tag geht es weiter nach Alba, der Stadt der mittelalterlichen Türme und Asti. Nördlich davon, im Castelnuovo Don Bosco – einer wunderschön gelegenen Wallfahrtskirche - feierten wir unsere Sonntagsmesse. Schließlich gelangten wir nach Turin. Eine elegante Stadt, die mit ihrem Image als unattraktive Industriemetropole Norditaliens kaum noch etwas gemeinsam hat. Im Gegenteil: Das Zentrum präsentiert sich im prächtigen Barock der Savoyer, die die Stadt ab dem 17. Jh. zu ihrer Residenz ausbauten. Von 1861 bis 1865 war Turin dann sogar die erste Hauptstadt des geeinten Italien. Dem Glanz dieser Zeiten begegnet man im Zentrum auch heute noch an jeder Straßenecke. Unter den Arkaden der Via Po sowie in der Umgebung findet man die edelsten Cafes und zahlreiche Geschäfte. Sehenswertes gibt es genug. Prachtvolle Barockpaläste mit 18 km Arkadengängen. Die Piazza Castello – ein 40.000m² großer, autofreier und komplett von Arkaden umgebener Platz – ist das Herz der Stadt. In der Cattedrale di San Giaovanni Battista besichtigten wir das Grabtuch von Turin. Das Heilige Grabtuch, ist eine der meistverehrten, umstrittensten und bekanntesten Reliquien der Christenheit. Ein Besuch der Basilica di Superga – eine Barockkirche mit eindrucksvoller Kuppel von 75 m Höhe, dominiert auf 669 m Höhe über Turin. Man genießt von hier aus eine herrliche Aussicht über die Stadt. Und weiter geht unsere Fahrt mit spektakulären Sehenswürdigkeiten. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch vom Kloster Sacra di San Michele. Bekannt auch aus dem Film „Im Namen der Rose“. Unübersehbar thront die fast tausend Jahre alte Abtei wie ein steinerner Wärter auf dem 962 m hohen Monte Pirchiriano am Eingang des Susa-Tals. Der Zugang ist abenteuerlich und führt über 237 Stufen direkt ins tiefste Mittelalter.
Doch die Weiterfahrt auf der aussichtsreichen Bergstraße nach Santuario di Oropa - einer riesigen Wallfahrtskirche inmitten der schroffen Bergkulisse nördlich von Biella - bietet ungeahnte Weitblicke. Schon die Anfahrt hinauf ist ein Erlebnis. Als krönenden Abschluss erblickt man plötzlich das mächtige Wallfahrtszentrum auf 1180 m Höhe. Am oberen Ende der aufwendigen Barockanlage befindet sich die riesige Kuppelkirche Chiesa Nuova. Die grandiose Kulisse, der imposante Bau und die herrliche Lage beeindrucken so sehr, dass es schwer ist, Worte zu finden diesen Ort zu beschreiben.

Umso gegensätzlicher die Weiterfahrt nach Stresa am Lago Maggiore. Unser mondänes Hotel liegt direkt am Lago Maggiore. So konnten wir neben herrlichen Abend-Sparziergängen entlang der Seepromenade auch ein erfrischendes Bad im See nehmen. Gleich am nächsten Morgen wurde eine Schiff-Fahrt zu den Borromäischen Inseln, den „Perlen des Lago Maggiore“ gemacht. Isola Bella – unsere erste Station - präsentiert sich als Gesamtkunstwerk – ein Schiff. Ein riesiger Palast mit prachtvollen Gartenanlagen, zahlreichen Sälen und Wandelhallen sind aufwändig eingerichtet. Im Untergeschoss gibt es künstliche Grotten und man hat das Gefühl in ein Märchenreich gekommen zu sein. Die üppigen Gärten sind mit Statuen und Brunnen in zehn Terrassen in vollendeter Gartenarchitektur übereinander angelegt und das Staunen nimmt kein Ende. Eine besondere Attraktion sind die weißen Pfauen, die im Park frei umherstolzieren. Doch auch der Besuch der Isola Madre lohnt sich. Sie ist die größte und ruhigste der drei Inseln und liegt weit draußen im See. Auch hier befindet sich ein eleganter Palazzo, der allerdings weitaus kleiner und weniger spektakulär ist. Neben der Besichtigung der Keramik- und Marionettensammlung ist auch hier ein herrlicher botanischer Garten mit riesigen Zypressen, exotischen Bäumen und verschwenderisch blühenden Rosen zu sehen. Eine Insel weiter ist die Isola dei Pescatori: ein „malerisches Fischerdorf“, idyllisch anzusehen mit seinen engen Gässchen. Snackbars, Cafes und Restaurants laden zum Verweilen ein. 
Doch auch die schönste Reise geht zu Ende. Wir fahren über die Schweizer Grenze nach Ascona und weiter über den San Bernadino  - mit kurzer Unterbrechung in Chur - wieder nach Hause.

Auch diesmal hat unsere Reiseleitung: Dr. Wögerbauer und Familie Prof. Tinacher es wieder geschafft uns auf eine Reise zu führen, die uns die Schönheiten auf Gottes Erde erleben ließ, aber auch das gesellige Beisammensein in netter Gemeinschaft ermöglicht hat. Ein herzlicher Dank für das selbstlose Engagement.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 15:27 Uhr
 
Berlin 2008 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Eveline ONZEK   
Montag, den 30. März 2009 um 20:49 Uhr

Deutschland vom 21. bis 29. Juli 2008 – auf den Spuren der Romantik alter Städte bis zur pulsierenden Spreemetropole Berlin.

Warum denn in die Ferne schweifen …… so könnten wir unsere heurige Reise beginnen. Gut gelaunt beginnen wir am Montag, den 21. Juli unsere Fahrt im Reisebus der Fa. Sagmeister nach Deutschland.

Wie kostbare Steine an einer Kette, so schmücken alte Städte Deutschlands Kulturlandschaft. Besuchen sie mit mir das malerische Rotenburg ob der Tauber. Eine Stadt, bei deren Besichtigung Gedanken an längst vergangene Zeiten, historische Ereignisse aber auch an gegenwärtige Genüsse mitschwingen. Ein weiteres Juwel ist Würzburg. Die Stadt wird beherrscht von der mittelalterlichen Festung Marienberg, ihr zu Füßen steht die fürstbischöfliche Residenz, der Dom St. Kilian und Neumünster. Die eindrucksvollen Prachtbauten und geschichtsträchtigen Orte haben bis zum heutigen Tag ihr ursprüngliches Antlitz bewahrt. Auch der alten Mainbrücke und der Wallfahrtskirche Käppele statten wir einen Besuch ab.
Weiter geht die Fahrt nach Fulda. Faszination und das Zurückversetzwerden in alte Zeiten auch hier. Beim Anblick dieser Kulisse an Reichtum, abendländischer Geschichte, Kunst und Kultur kann man nur staunen. Danach steht die Besichtigung von Eisenach am Tagesprogramm. Stadtbesichtigung und Besuch der Wartburg, Stätte des Wirkens der hl. Elisabeth, später auch Martin Luthers, der hier das Neue Testament übersetzte. Darüber hinaus präsentiert sich in der Wartburg eine der historisch interessantesten deutschen Burganlagen und legendärer Austragungsort des Sängerkrieges. Weiter geht die Fahrt nach Erfurt. Eine malerische Altstadt die vom Domberg und dem gegenüber liegenden Petersberg überragt wird.

Heute führt uns die Fahrt nach Weimar. Diese Stadt vermittelt trotz der zahlreichen, berühmten Kulturdenkmäler das Flair eines beschaulichen Ortes. Viele Bauten lassen bei einem Rundgang kulturelle und historische Tradition erkennen wie z.B. die Herderkirche, Schiller Haus, Göthe Haus …… Weiter geht die Fahrt über Naumburg und der Lutherstadt Wittenberg nach Berlin, der brillanteste Stein in der Kette. Will man versuchen, die Metropole Berlin in wenige Worte zu fassen, wird dies kaum gelingen. Ich war überrascht und fasziniert. Berlin ist eine pulsierende Spreemetropole mit Weltcharme, Brennpunkt der Geschichte, Business, Eleganz, Fortschritt und Wachstum sind nur einige Schlagworte. In dieser Stadt stoßen Kulturen aufeinander, es entsteht ein spannendes Feuerwerk an Lebensstilen. Ich kann nur sagen: „Berlin ist eine Reise wert!“ Wir sehen all die bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Brandenburger Tor, Kurfürstendamm mit Gedächtniskirche, Reichstagsgebäude, Unter den Linden und vieles mehr. Nach diesen erlebnisreichen Tag treten wir die Weiterfahrt nach Meißen an. Das malerische Städtchen gilt als die „Wiege Sachsens“, denn hier gründeten die deutschen Kaiser auf ihrem Weg nach Osten die erste Siedlung auf slawischem Gebiet. Aber nicht ihre über tausendjährige Geschichte hat den Namen der Stadt über die Grenzen getragen, sondern die Meißener „Blauen Schwerter“, das Zeichen der ersten europäischen Porzellanmanufaktur, sind es, die Meißen weltbekannt gemacht haben. Eine Besichtigung war ausgesprochen interessant. Das weithin sichtbare Ensemble von Albrechtsburg, Dom und ehemaligem Bischofsschloss prägt das Bild der Stadt. Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war die Besichtigung der Stadt Dresden, die sich idyllisch beiderseits des Elbe-Ufers erstreckt. Die Stadt blickt auf eine bewegte jüngere Vergangenheit zurück. Schon sehr früh machten wir uns auf den Weg, um die im zweiten Weltkrieg völlig zerstörte und wieder aufgebaute Stadt Dresden zu besichtigen. Mit großen Anstrengungen wurden die einst berühmten Bauwerke wie Semperoper, Zwinger oder italienischer Pavillon, kath. Hofkirche, das Residenzschloss und die Frauenkirche anhand von Gemälden originalgetreu wieder errichtet. Da es Sonntag war, besuchten wir die hl. Messe im Dom. Selten findet man auf engem Raum so viele Attraktionen wie in Dresden.

Mit vielen neuen Eindrücken verlassen wir Deutschland und treten gemütlich die Heimfahrt über Prag und Brünn – mit einer Kurzbesichtigung - die Heimreise an.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 15:28 Uhr
 



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