Ich mag den Wald. Er ist einzigartig, das Kühle, das Dunkle, das Mystische. Der Wald, seine Gerüche, seine Geräusche, die gute Luft und seine Stimmen sind einzigartig und in jedem Wald auf dieser Erde anders. Auch gibt es Delikatessen wie Beeren, Pilze und die Wild. Doch Wald ist nicht nur Friede und Harmonie, er unterliegt einem steten Wandel. Natur kann auch rau sein. Unwetter, Schnee und Stürme können große Verwüstungen anrichten. Rücksichtslose Rodungen führen zu Verkarstungen und
Schon mein verstorbener Vater hat den Wert „seines“ Waldes sehr geschätzt. Er hat ihn gehegt und liebevoll gepflegt. Wenn es die Zeit erlaubt hat, ist er in den Wald gegangen und hat uns Kinder mitgenommen. Es war immer toll, einen Pilz zu finden und etwas über die Natur zu erfahren. Unser Waldstück war auch sehr idyllisch. Ein klarer Buch, abgestorbene Bäume und große Moospolster. Es gab immer etwas zu entdecken. Ein Fuchsbau, Fische im Bach, ein aufgescheuchtes Reh und ein davoneilender Hase.
Ich denke, viele Menschen haben heute wenig mit Natur zu tun. Studien belegen, dass nur jeder dritte Schüler zwischen 12 und 15 Jahren jemals einen Käfer oder Schmetterling auf der Hand hatte.
In Zeiten der Krise suchen viele Anleger eine natürliche Wertanlage. Wenn es wirtschaftlich nicht so gut läuft, gibt der Wald Sicherheit. Doch wenn das Ökosystem Wald durch die Auswirkungen des Klimawandels, Anstieg der Temperatur, zerstört wird, werden auch diese Werte vom Menschen selbst vernichtet. Es gibt als tausend Gründe, um achtsam mit der „natürlichen Wertanlage Wald“ umzugehen.