Ein grauer Vormittag. Leicht unmutig mache ich mich auf den Weg, um die Hunde zu ihrem täglich Auslauf auszuführen. Grauer Nebel und feuchte Wiesenwege. Doch weit komme ich nicht und die Welt sieht verzaubert aus. Die glänzenden Ackerfurchen dampfen und Nebelfetzen steigen auf. Sonnenstrahlen gucken durch die aufsteigenden Nebelschwaden. Auf den Blättern der Bäume zittern wie Diamanten die Tautropfen. Fröhlich gehe ich die Straße entlang und komme schließlich zum Fluss. Die Hunde springen vergnügt voraus und ich lasse meinen Blick in die weite Welt schweifen. Die schneebedeckten Bergspitzen der Koralpe und der angrenzenden Hügel leuchten strahlend weiß in der Ferne. Ich drehe mich um und blicke fasziniert auf die Landschaft. Wie hauchzarte Spitzentücher heben sich einzelne Nebelschwaden vom Boden. Die Sonnenstrahlen fallen schräg durch die nur mehr vereinzelt vorbeischwebenden Wolken und tauchen die Landschaft in einen Strahlenkranz. Die mit Mischwald bedeckten Hügel scheinen zu brennen. Malerisch vermischt sich loderndes Rot mit goldigem Gelb. Dazwischen die dunklen Fichten und Tannen. Wie im Traum schreite ich durch die so verzauberte Natur und fühle mich wie Alice im Wunderland.