Nach getaner Arbeit wollte ich mit meiner Schwester am Dienstag Abend exquisit Essen gehen. Doch meistens kommt es anders als man plant. Der ausgeschriebene Abend mit dem klingenden Namen „dolce vita“ war diesmal nur für eine „geschlossene Gesellschaft“ Das Flughafenrestaurant war für alle anderen Gäste zugesperrt. Doch dies konnte uns nicht abhalten in die Stadt Graz zu fahren und einfach ein längst fälliges „running sushi“ zu konsumieren. Die Speisen waren großartig und vielfältig. Auch die Bedienung freundlich und herzlich. Auch war es hoch an der Zeit, dass mir wieder einmal einen Abend für uns hatten.

Mittwochmorgen. Der Wecker reißt mich herzlos aus dem Schlaf. Mit einem Auge sehe ich, dass noch etwas Zeit ist. Also schnell den Wecker abgestellt und die Augen zu gemacht. Doch herzlos ertönt der Klingelton ein zweites Mal. Was soll’s, schnell aus dem Bett. Regen klopft ans Fenster und ich habe gar keine Lust in die Kanzlei zu fahren. Der ganze Tag muss heute umorganisiert werden. Also schnell in die Bäckerei das Weißbrot für die Agape am Abend besorgen. Die Arbeit in der Kanzlei geht wider Erwarten schnell und gut von der Hand. Am frühen Nachmittag, es hat zu Regnen aufgehört, gehe ich mit den Hunden eine Stunde spazieren. Um 17 Uhr fahre ich zu meiner Yogastunde, um pünktlich um 19.30 Uhr wieder zur Agapa zurück zu sein. Es ist bei uns noch Brauch, sogenannte Bitt-Tage abzuhalten. Menschen beten drei Tage hintereinander von der Pfarrkirche zu einer Kapelle im Pfarrgebiet, dort wird ein Wetteramt abgehalten und danach bewirtet die Dorfbevölkerung die Pilger. Es ist ein schönes Brauchtum, dass von der Landbevölkerung unserer Pfarre noch gepflegt wird