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Heute kann ich mich nicht über Langeweile beklagen. Überfall schon am frühen Morgen. Ein Bekannter bat mich, für die bevorstehende Gemeinderatswahl einen Vorschlagstext auszuarbeiten. OK, und das auf leeren Magen. Nun ja, sollte mir gelingen. Nachdem die bereits geschriebenen Aussendungen gut angekommen sind werde ich mich wieder an die Arbeit machen. Aber zuerst sind noch einige Wege zu erledigen. Besuch im Pfarramt Wildon. Trauungsentlassungen sind abzuholen. Eine Serviceleistung, die auch den Vorteil hat, persönliche Kontakte mit der Nachbarpfarre auszubauen.Ich arbeite ehrenamtlich in der Pfarrkanzlei Hengsberg. Wie erwartet war das Gespräch anregend und informativ. Im Anschluss noch ein Einkaufsbummel mit meiner Mutter. Wie befürchtet hat sich noch ein Bekannter gemeldet, der Unterstützung benötigte beim Texten für seine Hilfsorganisations-Homepage sowie Dankschreiben an Spender und E-Mails über Terminvereinbarungen. Eine anstrengende Nachmittagsbeschäftigung. Zum Ausgleich und um den Kopf wieder für mich klar zu bekommen habe ich noch die Hunde meiner Tochter ausgeführt.
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Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst die keiner kann. Ein weiser Spruch. Lange habe ich gebraucht, bis ich auf meinem Lebensweg zu mir selbst gekommen bin. Etliche Jahre und täglich aufs Neue versuche ich mir selbst treu zu bleiben. Es gelingt immer öfter und jedes Mal besser.
Heute hatte ich eine Shiatsu-Massage, die ich mir regelmäßig gönne. Diese war ein Weihnachtsgeschenk meines Mannes. Wenn es mir gut geht, geht es auch meiner Umgebung gut. Früh genug damit anfangen und nicht erst warten bis alles klemmt und Physiotherapien nicht mehr helfen. Ich war danach wie neu geboren. Krönender Abschluss des heutigen Tages noch ein Yogaabend.
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Ein Einkaufsbummel tut manchmal ganz gut. An den schönen Primeln konnte ich nicht vorbeigehen. Sie leuchten in allen Farben und das tut so gut. Ich habe gleich 10 Stück gekauft. Fünf davon kommen auf das Grab meines Vaters, am ersten März ist es drei Jahre, dass er verstorben ist. Die übrigen habe ich gleich in einer Blumenkiste vor dem Haus positioniert. Danach habe ich mir einen Besuch beim Frisör geschenkt. Hin und wieder ein bisschen verwöhnen schadet nicht. Bei dem schönen Wetter wurden gleich die Fenster weit aufgemacht und ich habe mit den Hunden einen langen Spaziergang gemacht. Auch die Palmkätzchen blühen schon. Einige Zweige wurden gleich in einen Tulpenstrauß integriert. Schaut richtig frühlingshaft aus. Die alltägliche Hausarbeit geht auch gleich viel leichter von der Hand. Am Abend treffe ich noch Freunde in der Bezirkshauptstadt. Wir haben uns jetzt länger nicht gesehen und es gibt sicher wieder viel zu erzählen und interessante Gesprächsthemen.
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Mein Filius ist mal wieder aus der Großstadt übers Wochenende nach Haus gekommen. Auch unsere Tochter kam zum Gedenkgottesdienst für meinen verstorbenen Vater. Es war fast ein harmonisches Wochenende.
Es gibt Tage, da verstehe ich die Welt bzw. die Menschen nicht. Ich versuche stets so zu handeln, wie ich möchte, dass andere mich behandeln. Ich fühle mich verantwortlich für das, was ich tue, aber auch für das, was ich nicht tue. Darum fällt es mir auch schwer zu verstehen, warum es so viele Menschen gibt, die nicht bereit sind die volle Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
Leider fühle auch ich mich immer wieder verpflichtet, etwas zu tun, das ich nicht wirklich möchte! Meine Ziele, Pläne und Wunschträume sollen aber wahr werden. Darum setze ich Taten und konkrete Handlungen. Ich respektiere die Einzigartigkeit jedes Menschen, nehme aber auch für mich in Anspruch, so angenommen zu werden wie ich bin.
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