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Nur ich entscheide, wofür ich meine kostbare Zeit und Energie einsetzen will! Klingt doch gut, oder nicht?! Es gibt aber Tage, da ist es gar nicht so einfach. Ich denke mich hat die Frühjahrsmüdigkeit erwischt. Ich brauche Tapetenwechsel. Heute habe ich mich zu 100 Prozent gemanagt. Betten machen, Zimmer lüften. Danach Putzfrau in der Küche und im Vorraum, WC und Bad. Nebenbei Wäsche waschen. Macht doch die Waschmaschine, das Bisschen aufhängen ist doch keine Arbeit. Dann noch zwei Stunden gebügelt. Fürs Mittagessen hat mein Mann gesorgt. Nun hätte ich mich gerne ausgeruht. Nichts da, das Wetter war sonnig und die Hunde haben gewartet. Ich bin mit den Hunden ca eine Stunde unterwegs – beneidenswert bei dem schönen Wetter. Die Sonnenbräune kommt gratis und nebenbei dazu. Bewegung tut gut und hält jung – andere müssen dafür Urlaub nehmen. Einkaufen mit meiner Mutter. Da habe ich mich mit einem Strauß Tulpen und einen Rosmarienbäumchen belohnt. Ich liebe Kräuter und freue mich schon darauf, wenn mein Garten wieder schneefrei ist. War doch ein erfolgreicher Tag, oder!?
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Unsere Skiasse zeigen es uns. Nur wer volle Power einsetzt zählt zu den Ersten. Auch wenn ein Tag mal nach gar nichts aussieht werde ich mich nicht gehen lassen. Heute Samstag, etwas spät aufgestanden, doch dann durchgestartet. Von Petra produzierte Ringelblumensalbe zu einer Kundin gebracht. Danach Besuch in der örtlichen Bäckerei mit angeschlossenem Kaffee. Konnte einen Besucher bei Excel Problemen helfen. Wurde gleich als Expertin bezeichnet. Wieder zu Hause ein Gourmert-Essen mit Fisch gekocht.
Sonntag-Morgen: Um dreiviertel Neun mit meiner Mutter in die Kirche gefahren. Treffen mit Frau Sackl. Kurzes organisatorisches Gespräch für die KFB-Aktion am kommenden Sonntag „Teilen macht stark“. Am Nachmittag meine Mutter zur ihrer Schwägerin gefahren. Dann den Sonnenschein genutzt und mit den Hunden einen Spaziergang gemacht. Als mein Mann und ich meine Schwester im Gasthof besuchten, musste ich feststellen, dass sie schon wieder einen Unfall hatte. Gestern rutschte sie auf der Stiege von der Küche zum Gastraum aus und schlug sich das rechte Knie auf. Erst heute mit ihrem Sohn ins UKH gefahren. Die gute Nachricht, es ist nichts gebrochen, die schlechte Nachricht, das Knie musste abgesaugt und genäht werden. Ich werde den heutigen Tag mit interessanter Leselektüre und Recherchen im Internet beenden. Es ist immer wieder eine Herausforderung, den Tag lebenswert zu gestalten.
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Abwechslung muss sein. Faschingdienstag war Kindermaskenball. Über einhundert Kinder sind mit ihren Eltern und Omis gekommen. Hübsche Masken und natürlich auch coole Typen. Professionelle Clowns haben die Kinder mit einem Animierprogramm unterhalten. Das Angebot, auch vor Ort und nach Wunsch geschminkt zu werden wurde beigeistert angenommen. Drei Ladies waren bis zum Umfallen damit beschäftigt die Kinder nach ausgesuchten Vorlagen zu schminken. Die Palette reichte von der Prinzessin über Clowns bis zu Vampiren und überirdischen Wesen. Meine Aufgabe war, gratis Getränke und Krapfen zu verteilen. Beim Eintreffen bekam jedes Kind dafür einen Gutschein. Faszinierend zu beobachten wie Kinder damit umgehen. Die einen sind schüchtern, die anderen fordernd und frech. Wieder andere lustig und fröhlich oder wild und rücksichtslos. Alle aber sind Kinder und hatten Spaß.
Heute – Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit. Keine Heilige bin ich ja nicht, aber ich habe mir vorgenommen (zu meinem eigenen Besten) vierzig Tage keinen Kaffee zu trinken. Ich mag es gar nicht, wenn ich von etwas abhängig bin. Außerdem ist die Palette ja noch groß genug. Es gibt gute Tees, Kakao und Softdrinks. Also, gar so groß ist das Opfer ja nicht. Ich will mir nur beweisen, dass ich Herr meiner Entscheidungen bin.
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