Es ist Sonntag Abend und im Rückblick auf das Wochenende kann ich nur sagen, es war erholsam. Ich habe begonnen unser neues Pfarrblatt zu schreiben. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass es eine eigene Faszination ist, mit Worten zu spielen. Es ist nicht immer einfach, so zu schreiben, dass sich auch der Leser mit dem Text des Schreibers identifizieren kann. Das geschriebene Wort soll die Menschen positiv motivieren - so zumindest meine Meinung. Ich habe es satt in den Tageszeitungen nur über Katastrophen, Hinterziehungen, Kriege und sonstige Gemeinheiten zu lesen. Es ist höchste Zeit, dass nicht Straftaten von hohen Politikern, Bankmanagern und sonstigen Persönlichkeiten als Kavaliersdelikte hingestellt werden. Wie soll unsere Jugend auf diese Weise eine Wertschätzung lernen. Meines Erachtens mangelt es an positiven Vorbildern.
Die letzten Tagen waren interessant. Die Fahrt mit meinem Mann am Donnerstag nach Wien war angenehm. Durch Wien hatten wir - dank unseres Navigerätes - keine Probleme. Der Abend bei "KIM - kocht" zusammen mit unserem Sohn hat gut getan. So richtig verwöhnt zu werden bei gutem Essen und einem edlen Tropfen tut schon gut. Auch ein anderer Horizont hin und wieder kann nicht schaden. Die Heimfahrt am Freitag war ereignislos. Wir hatten zwar kein schönes Wetter aber dafür fast trockene Fahrbahn. Am Abend dann noch der jährliche "Empfang beim Bürgermeister". Die Ansprachen waren kurz und die Musik hatte interessante Einlagen. Das anschließende Buffett und die netten Gespräche anregend. Wer es genauer wissen möchte. Fotos über diesen Abend sind auf der Hompage der Gemeinde Hengsberg zu besichtigen.
Die Zeit vergeht wie im Fluge. Das Wochenende war nicht besonders aufregend. Gestern, Sonntag habe ich relaxt. Graues, frösteliges Wetter. Die neuen Regeln beim Schispringen haben auch nicht dazu beigetragen, dass  meine Laune besser wird. Ungerecht den Österreichern gegenüber und unverständlich für den Zuseher.
Dafür war der heutige Montag ein voller Erfolg. Habe meinen Arbeitnehmerveranlagung für 2007 und 2008 fertig gestellt. Keine einfache Aufgabe. Schließlich hat man ja nichts zu verschenken.
Am Nachmittag habe ich mit den zwei Hunden (reizende Bodercollies) einen Spaziergang durch ein Wintermärchen gemacht. Die Sonne brachte den Schnee zum Glitzern. Wie tausende Diamanten die ausgestreut wurden. Der Wald, den wir durchquerten war vom Raureif wie verzaubert und der Fluss fast zugefroren. Trotz niederer Temperaturen kamen wir erfrischt und fröhlich nach Hause. Den Tag beschließe ich nun im warmen Zimmer mit einem Glas Glühwein.

Die letzten zwei Tage waren heftig.

Die gute Nachricht, ich kann am Journalismus-Seminar teilnehmen. Freue mich schon mächtig darauf. Die weniger gute Nachricht. Ich habe eine Verkühlung, dass ich nur mit tränenden Augen und tropfender Nase meine Arbeit erledigen kann. Gestern abends noch in lustiger Runde mit Freunden gefeiert. Heute, nach getaner Arbeit in der Pfarrkanzlei nur noch schnell ins Bett. Na ja, hat auch etwas Gutes. Mein Mann hat mich verwöhnt. Sollte ich vielleicht öfter machen. So ein gemütlicher Nachmittag im Bett ist auch ganz schön.

Montag und Dienstag in Wien. Die Stadt ein wenig besser kennen gelernt. Kreuz und quer mit der U-Bahn durch die Stadt.  Leider war es sehr kalt. Ein gutes Essen mit meinem Sohn in einem Italienischen Lokal in der Innenstadt. Danach noch ein Cocktail und zurück mit dem Taxi in die Wohnung.

Am Dienstag noch ein Besuch bei Pater Martin in Kaisermühlen. Eine interessante Erfahrung.

Mittwoch war wieder Kanzleidienst in der Pfarre Hengsberg an der Tagesordnung. Versicherungsmeldung wegen Einbruch, Matrikenarbeit, etc.

Am Donnerstag habe ich mich endlich für eine Korrespondentenausbildung angemeldet. Meine Hausaufgabe, ein Porträt über eine Person aus der Gemeinde zu schreiben konnte ich auch erledigen. Nun warte ich gespannt, ob ich aufgenommen werde.