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Es ist immer wieder herrlich zu erleben, wie die Natur erwacht. Blumen leuchten in allen Farben. Das Gras ist saftig und grün. Die Bäume sprießen und zarte Blätter in hellen Farben beginnen sich zu entfalten. Die Sonne lacht vom blauen Himmel. Die Bauern säen und eggen ihre Felder. Ein emsiges Treiben auf allen Feldern. Die Saat muss unter der Erde sein bevor der Regen kommt. Und dann sehnt sich alles nach Regen. Lauen Frühlingsregen. Es ist herrlich, wenn der Staub weggewaschen wird und die Tropfen in der Frühlingssonne glänzen. Der tägliche Spaziergang mit dem Hund wird zu einem Erlebnis. Beiden tollen wir fröhlich im Regen und schütteln lachend die nassen Haare wieder trocken. Eine Erfahrung die man nicht missen sollte. Die Menschen sitzen im Freien und genießen Kaffe, Eis und Erfrischungsgetränke. Emsige Geschäftigkeit wohin man sieht. Locker und leicht geht die tägliche Arbeit von der Hand.
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ist ein verlorener Tag. Ich laufe zwar nicht jedes Jahr zur Gesundenuntersuchung, aber hin und wieder ist es nicht schlecht, zu wissen wie es um die eigene Gesundheit steht. Den Kopf in den Sand stecken nützt da auch nichts. Also habe ich mir mein TÜV- Pickerl geholt. Die Werte sind alle gut und ich kann beruhigt mein gewohntes Leben weiter führen. Ich gehe zwar jeden Tag mit den Hunden eine Stunde spazieren, doch etwas mehr Leistung könnte nicht schaden. Die junge Ärztin meinte, ich sei zwar schlank und beweglich, aber der Körper baut mit zunehmendem Alter den Muskel ab. Jede Woche einmal Yoga ist zwar sehr gut aber nicht genug. Da ich nicht besonders gerne laufe, oder mit dem Rad fahre könne ich auch tanzen gehen, meinte sie. Ich musste lachen, denn früher gingen mein Mann und ich oft und gerne tanzen. Scherzend meinte sie, na dann verschreibe ich es und ihr müsst tanzen auf Rezept.
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Täglich bin ich und jeder von uns gefordert Entscheidungen zu treffen. Menschen zu vertrauen. Ob es in der Politik, im Beruf oder im Privatleben ist. Ich vertraue meiner Bank, meinem Versicherungsvertreter, meinem Arzt, dem Bauherrn, dem Notar und der Verkäuferin im Geschäft. Wenn ich morgens die Zeitungen aufschlage und von Lug und Betrug lese, wird es immer schwieriger Vertrauen zu haben. Politiker, Banken, Firmenmager, Notare und Versicherungen, wer ist überhaupt noch vertrauenswürdig. Auf wen kann ich mich verlassen. Was ist das geschriebene Wort noch wert? Früher galt ein Handschlag, doch heute sind nicht einmal mehr Verträge sicher. Das Kleingedruckte, die verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten und, und, und. Doch trotz aller nachteiligen Meldungen entscheide ich mich dafür den Menschen grundsätzlich zu vertrauen. Wenn ich Ja sage, meine ich es auch so und genau so nehme ich an, handeln auch die anderen Menschen. Ein Vertrauensvorschuss hat mir bis heute nur einmal in meinem Leben geschadet. Doch wenn ich es recht bedenke, wurde auch daraus nur ein Vorteil für mich. Es zahlt sich aus, positiv durchs Leben zu gehen.
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Heute hatte ich Gelegenheit, bei einem Reitturnier als Zuschauer und Beobachter dabei sein zu können. Ich kann zwar nicht reiten, liebe und bewunderte aber Pferde sehr. Ihr elegantes Aussehen und die stolze Haltung sind einfach herrlich anzusehen. Nachdenklich schweifen die Gedanken vom Turnierplatz ab und fliegen in die Vergangenheit der Pferde. Die große Rolle des Pferdes ist ausgespielt. Die Zeiten, in denen zur Eroberung fernen Länder benötigt wurde und sich auf den Schlachtfeldern behauten musste, sind lange vorbei. Auch auf den Bauernhöfen stehen heute Maschinen. Ein Pferd im Straßenverkehr (Postkutsche, Bierlieferwagen, Militär- und berittene Polizei etc.) gibt es fast nicht mehr. Nur der Pferdesport hat nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt. Im Gegenteil, er boomt zurzeit. Natürlich ist der Kauf und die Haltung eines Pferdes kostspielig und war besonders in früheren Zeiten der Oberschicht vorbehalten. Vornehme Jagdclubs veranstalteten Treib- und Schleppjagden. Aber auch im Sport wird das Pferd eingesetzt. Schon die römischen Wagenrennen fanden gefallen. Trabrennen, Springturniere und Distanzritte werden immer beliebter. Die Dressur des Pferdes gehört zu den Höhepunkten der Reitkunst. Die Spanische Hofreitschule gibt uns in der Hohen Schule der klassischen Reitkunst ein beeindruckendes Beispiel. Das Pferd wurde durch den Menschen domestiziert und würde, könnte es selbst entscheiden, sicherlich lieber in freier Wildbahn in Herdenverbänden leben und über weite offene Graslandschaften und Steppen galoppieren als über Hürden springen.
Pferde sind gutmütig, freundlich, genügsam und bei entsprechender Behandlung ausgesprochen lernfähig. Meine Gedanken kehren wieder zurück zum Turnierplatz und ich frage mich, wofür würden sich die Tiere entscheiden hätten sie die Wahl?
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Es ist ein herrliches Gefühl, am Abend müde zu sein. Nicht ausgelaugt, nein, körperliche Müdigkeit nach getaner Arbeit. Du kannst sehen, was du alles geleistet hast. Ein befriedigendes Gefühl. Der Garten bearbeitet, Samen gesät und Pflanzen gesetzt. Nun kann alles wachsen und gedeihen. Auf den Frühstückstisch kommen eigene Radieschen und gute Kräuter. Der Blick aus dem Fenster zeigt die ersten Erfolge bei den Blumen. Es gibt eine Unmenge an Arbeit in der freien Natur. Auch der Wald will gepflegt werden. Auch noch ein hartes Stück Arbeit. Aber der Erfolg lässt nicht auf sich warten.
Am Abend, nach getaner Arbeit ein erholsames Bad und ein gutes Essen, danach nur noch ein Bett. Ein erholsamer Schlaf entschädigt für alles. Keine schlaflosen Nächte und keine Depression. Der nächste Morgen kann mit neuem Tatendrang begonnen werden.
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