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Die Tage vergehen viel zu schnell und bei meinem täglichen Spaziergang mit den Hunden habe ich Zeit um nachzudenken. So ist mir heute eingefallen, dass ich eigentlich viel zu viele ehrenamtliche Tätigkeiten ausübe. Natürlich habe ich mir gleich die Frage gestellt, warum eigentlich und was bedeuten mir meine Ehrenämter?
Nun ja, ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist eine ehrenvolle und freiwillige öffentliche Tätigkeit, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen.
Ich sehe mich selber nicht als Notnagel, der seine Talente für andere nutzbar macht. Häufig sind es ja andere, die unsere Fähigkeiten erkennen und uns vieles zutrauen. Freiwilligenarbeit“ ist das Zauberwort aber auch praktisch für die Gesellschaft. Ich gehe in mich und sinne über die Motive für meine ehrenamtlichen Aktivitäten nach. Ist es:
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Soziale Verantwortung: „Ich kann etwas zu einer Sache beitragen, die mir wichtig ist“,
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Oder Selbsterfahrung: „Die Möglichkeit durch das Ehrenamt zu lernen und praktische Erfahrung sammeln“,
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Eine soziale Ader: „Menschen, die mir nahestehen, zu helfen“,
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Beruf/Pension: „Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten haben mir geholfen nach der Schließung der langjährigen Arbeitsstelle sofort eine neue Anstellung zu bekommen und auch in der Pension von vielen Menschen um Unterstützung gebeten werden.“
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Das Ehrenamt bietet mir auch die Möglichkeit, meinen eigenen Problemen zu entkommen.
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Die ehrenamtlichen Tätigkeiten tragen auch zur Verbesserung des Selbstwertgefühls und zum persönlichen Wachstum bei.
Alles gut und schön. Ich grüble nach und kann mich nicht recht entscheiden was eigentlich meine Beweggründe sind. Nützlich sein wollen, gesellschaftlich Mitgestalten, etwas großartiges Leisten oder einfach nicht NEIN sagen können. Tatsache ist, ich trete gerne mit Menschen in Kontakt, möchte Spaß an der Sache haben und gebe auch gerne mein Wissen an andere weiter. Neue Herausforderungen mag ich, auch wenn sie ab und zu anstrengend und zeitraubend sind. Fakt ist aber auch, dass ich viel zu oft JA sage. Ehrenamt ist OK, aber wie alles im Leben mit Maß und Ziel.
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Medien berichten tagtäglich, das hungrige Bären in Städte eindringen, Wildschweine Schäden in der Landwirtschaft anrichten und Elefanten große Waldflächen vernichten. Doch wir brauchen gar nicht so weit weg zu gehen. Auch in der näheren Umgebung meiner Heimat haben Tiere eigentlich keinen Platz mehr. Autobahnen, Zugstrecken und Wege durchkreuzen den natürlichen Lebensraum unseres heimischen Wildes. Ja, sogar Igel und Kröten bezahlen das Überqueren von Straßen oft mit dem Leben. Wohin wird das noch führen?
Wir möchten zwar nicht auf diese Tiere verzichten, sei es, um sie als köstliche Speise zu genießen, auf einer Safaritour zu fotografieren oder einfach einen treuen Freund zu haben. Aber bitte mit möglichst wenig Aufwand. Die Spezies Mensch will alles unter Kontrolle haben. Geld damit verdienen, sich Vergnügen und alles im Griff haben.
Wir bestimmen selbstherrlich, was gut und nützlich ist, was weiterbestehen darf und was wir nicht brauchen, wie z.B. lästige Insekten. Wir verschmutzen die Meere und fischen sie gnadenlos aus. Wie lange dürfen wir noch ungestraft den Lebensraum unserer Fauna so misshandeln? Wenn Tiere nur mehr in Reservaten und Zoos leben können und Nutztiere nur noch auf engsten Raum gezüchtet werden, hat der Mensch dann genug Platz? Oder gibt es Platz für alle?
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wir keinen elektrischer Strom mehr hätten?. Die technische Nutzung des elektrischen Stromes nahm eine rasante Entwicklung. Der Strombedarf der immer größer werdenden Stromnetze nimmt gigantische Ausmaße an. In erster Linie dienten die Netze zur Bereitstellung von elektrischem Strom für die Beleuchtung. Kraftwerke wurden gebaut, zunächst noch mit einfachen Wasserturbinen und Dampfmaschinen. Elektrische Energie wird zumeist zentral in Kraftwerken aus anderen Energiequellen umgewandelt (z. B erneuerbare Energien) und über das Stromnetz verteilt. So werden heute die gesamte Beleuchtung, die meisten Haushaltsgeräte und die gesamte Elektronik mit elektrischer Energie betrieben. Fabriken, Krankenhäuser, Züge, Computer, Batterien, Autos und medizinische Geräte benötigen Strom.
Neben der Energieversorgung spielt der elektrische Strom auch für die technische Kommunikation eine wesentliche Rolle. So basiert das Telefonnetz auf elektrischer Signalübertragung. Das gilt auch für die moderne Datenübertragung.
Ein Leben ohne Strom ist heute für unseren Teil der Welt gar nicht mehr möglich und denkbar. Darum frage ich mich manchmal, was wäre wenn wir keinen elektrischen Strom mehr hätten?
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Fast täglich mache ich einen Spaziergang mit den Hunden. Mein Weg führt mich über die Dorfstrasse und einem Feldweg entlang von Äckern und Wiesen, Wassergräben und einem kleinen Fluss. Auch durch ein kleines Waldstück und wieder zurück nach Hause. Eigentlich recht romantisch. Die Hunde können sich austoben und ich kann meinen Gedanken nachhängen. Je nach Jahreszeit und Wetter liegt der besondere Reiz im Anblick der Natur. Im Frühjahr das Erwachen der Fauna und Flora, im Sommer das Reifen der Feldfrüchte, im Herbst die Ernte. Die Blätter der Bäume und Büsche entlang des Flusses und im Wald färben sich von hellem Gelb bis zum dunklen Rot. Auch der Winter, wenn Bäume und Sträucher vom Raureif überzogen sind und die Sonnenstrahlen darin glitzern, ist die Landschaft wie ein Märchenbild. Je nach Jahreszeit sehe ich die Grenzen zwischen den Grundstücken. Besonders im Herbst wenn die Felder abgeerntet werden und die umgebauten Furchen glänzen fällt auf, dass Grenzen überschritten wurden.
Dann taucht für mich immer wieder die Frage auf „Grenzen überschreiten !?“ Ja, es kann gut und nützlich sein. Doch nicht in jedem Fall. Es gibt Menschen, die setzen sich über alle Grenzen hinweg, nur um ihre Eigenen Interessen durchzusetzen. Aber es ist auch oft notwendig Grenzen zu überschreiten, um höhere Ziele zu erreichen, im Sport, Leben zu retten, Neues zu entdecken. Alles hat eine Grenze: das Leben, der Leistungssport, die Gesundheit, Hilfswerke, die Kariere, Länder ……. Ich blicke im Vorbeigehen auf den Grenzstein und hänge meinen Gedanken nach. Grenzen überschreiten?
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Der Tod ist der endgültige Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen. Der Übergang vom Leben zum Tod wird Sterben genannt. So steht es bei Wikipedia
Mit großer Trauer und tiefer Betroffenheit geben wir bekannt ….. so fangen viele Mitteilungen an. Doch es ist viel mehr, es steht ein ganzen Leben dahinter. Auch ich habe diese Nachricht schon einige Mal in meinem Dasein erhalten. Gerade heute wieder, ein Schulkollege ist von uns gegangen. Doch hat diese Nachricht nicht immer die gleiche Auswirkung auf unser Leben. War es ein Mensch, der uns nahe stand, jemand den wir geliebt, bewundert haben oder nur eine Person die wir aus der Ferne gekannt haben. Trauer, Betroffenheit, tiefe Verzweiflung oder nur „er/sie war ja schon alt und hat sein/ihr Leben gelebt. Schockierender ist die Nachricht in Zusammenhang mit einem Umfall, Verbrechen oder einer Naturkatastrophe. Spannend vielleicht während einer Sportübertragung, wenn ein solches Ereignis eintritt. Viel wird geredet, Schlagzeilen geben Nachricht wenn bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Film und Fernsehen von uns gehen. Doch viele Männer, Frauen und Kinder scheiden von uns ohne dass jemand große Worte verliert. Einsam, verlassen oder geächtet. Sind sie deshalb weniger wert, weniger bedeutsam?
Wir wissen alle, dass der Zeitpunkt kommen wird, weil er kommen muss. Wir glauben vorbereitet zu sein und sind es dennoch nie. Letztlich müssen wir alle den letzten Schritt immer alleine gehen.
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