Was glaubt ihr ist das schnellste Erfolgserlebnis? Socken selber stricken. Habe dieses Rezept schon erfolgreich in meinem Leben umgesetzt. Doch Überraschung. Socken sind nicht nur gleich Socken. Es gibt Sport-Socken, Trachten-Socken, Wellness-Socken, Kuschelsocken, Baby-Socken,  gemütliche Socken und noch viele mehr. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Moderne Designs, trendige Farben, interessante Muster und schon ist man sein eigener Modedesigner. Selbst gestrickte Socken sind immer beliebt – vor allem in der kalten Jahreszeit. Aber auch, wenn man abends müde von der Arbeit nach Hause kommt – raus aus den Schuhen – rein in die Kuschelsocken! Herrlich weich und kuschelwarm. Einfach zum Wohlfühlen und Entspannen für Zuhause. Fröhliche Farben und Kuschelgarne tun in übriges. Lass dich inspirieren und probier es aus – nicht nur deine Füße werden sich freuen.

Schlachtfeld Küche. Wieder einmal ein Feiertag. Kochen für die Familie. Was koche ich heute? Fragen an die Familie sind nicht besonders hilfreich. Antwort meiner Mutter: Mach was du glaubst ich esse alles oder unsere Tochter: ich bin nicht da, ich esse später Immer wieder die gleichen Fragen und Antworten. Spontan entscheide ich mich für ein Schweinsfilet mit Pfeffersoße. Dazu gibt es Risipisi und Vogerlsalat. Ach ja, Suppe muss auch sein. Also eine klare Suppe und Leberknödel als Einlage. Nachspeise ist gestrichen. Das üppige Essen über die Weihnachtsfeiertage hat unnötige Pfunde auf die Rippen gebracht. Außerdem wer unbedingt es möchte, es gibt Mandarinen, Äpfel oder Kirschenkompott. Gut, der Menüplan steht. Um 9 Uhr fahre ich mit meiner Mutter in die Kirche. Heute wird die Messe von den Jugendlichen gestaltet. Sie waren die letzten Tage als Sternsinger unterwegs. Noch schnell ein paar Fotos für die nächste Pfarrblattausgabe und schon geht’s nach Hause in die Küche. Die Schlacht kann beginnen. Pünktlich um 12 Uhr ist das Essen fertig. Die Herstellung dauert im Verhältnis zum Genuss lange. Allen hat es gemundet. Erst als die Küche wieder sauber ist und das Geschirr weggeräumt beginnt für mich der Feiertag. Die Schlacht ist geschlagen.

Zuerst einmal, allen ein gutes Neues Jahr. Viele Menschen wollen mit dem Jahreswechsel auch ihr Leben ändern. Vorsätze werden gefasst – abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, weniger trinken, immer gut gelaunt sein, mehr Sport betreiben - und bald ist alles wieder vergessen. Ein paar Tage und schon beginnt der Alltag. Frustrierend. Doch es muss nicht so sein. Ich habe nur einen Vorsatz für das Neue Jahr. Zeitschriften, Fernsehen und Radio bringen doch großteils die schlechten Nachrichten. Selten oder nur ganz kurz hört man positive Berichte.  Also habe ich mir vorgenommen nur über positive Dinge zu schreiben und zu sprechen. Vielleicht gibt es noch mehr Menschen, die dazu beitragen möchten, die Welt ein wenig heller und besser zu machen. So wie die Pfadfinder, jeden Tag eine gute Tag. Würde mich freuen, wenn viele mitmachen.

Wenn viele kleine Menschen viele kleine, gute Taten vollbringen sieht die Welt gleich besser aus.

Cinderella leitet sich ab vom englischen Wort cinder für Asche ab und bezeichnet vor allem im englischen Sprachraum die Märchenfigur Aschenputtel. So habe ich mich vor meinem letzten Frisörbesuch gefühlt. Kurz entschlossen habe ich um einen Termin angefragt und mich rundherum verwöhnen lassen. Wie Neugeboren habe ich den Frisiersalon verlassen. Es ist nicht nur das Aussehen, sondern einfach das Gefühl. Ich bin deshalb nicht jünger oder schöner aber einfach fröhlicher. Außerdem braucht jeder einmal Zeit für sich. Ein wenig verwöhnen. Mann muss dazu nicht unbedingt Millionär sein. Ein kleiner Einkaufsbummel, ein Kaffeehausbesuch, ins Kino gehen (ab und zu) oder ein Tanzabend. Ein gutes Buch lesen oder ein Bild malen. Es gibt vielerlei Möglichkeiten. Auch herrlich, einfach mit ein paar Blumen vom ….  Ehemann überrascht werden. So einfach geht das und schon wird aus dem Aschenputtel eine Prinzessin. Ganz ohne Frosch.

Am Sonntag haben mich meine Kinder überrascht und mich auf einen Nachmittagsausflug nach Stübing entführt. Der Andrang der Besucher war überwältigend. In der winterlichen Stille des Freilichtmuseums Stübing erlebten wir einen einzigartigen Adventtag. Das herrliche Wetter und der Schnee haben die Landschaft in ein Märchenwelt verwandelt. Wir marschierten den Weg entlang und erfreuten uns an den Sehenswürdigkeiten.Aber auch handwerklich war einiges zu sehen und zu entdecken. Eltern und Kinder konnten unter anderem selber ausprobieren, wie Kerzenziehen, Töpfern, Spinnen, Stricken und Klöppeln funktioniert. Die historischen alten Häuser weckten Erinnerungen an die Kindheit und ließen uns die stillste Zeit des Jahres ein wenig fühlen. Der Duft von Lebkuchen, Glühwein, Bratäpfeln und Kartoffelsuppe begleitete uns auf den verschneiten Wegen. Es wurden Körbe geflochten, Strohsterne gebastelt und viele alte Brauchtümer vorgeführt. Die warm beheizten Stuben und Rauchstuben mit den traditionellen Öfen waren willkommene Aufwärmplätze. Hier wurde auch für das leibliche Wohl der Besucher mit Leckerbissen aus früheren Zeiten und verschiedenen Schmankerl der Umgebung gesorgt. Doch auch das Holzfällerzelt aus Baumrinde und die Baumstammöfen erfreuten die Besucher. Auf unserem Rundgang konnten wir Köstlichkeiten verkosten und viele fröhliche Menschen treffen. Am Rückweg, es begann schon dunkel zu werden, wurden entlang des Hauptweges die Kerzen entzündet. Dazu das Licht aus den kleinen Fenstern der alten Häuser und die Sterne am Himmel. Es war ein wirkliches Wintermärchen.