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Auch wenn man in Pension ist, braucht man eine Auszeit. Weg vom Alltagstrott und von den grauen, nebeligen Tagen. Also haben mein Mann und ich uns einfach ein paar schöne Tage im Schladming gegönnt. Herrlicher Sonnenschein, wunderschönes Hotel und gutes Essen. Erlebnistage wie z.B. Gondelfahrt auf die Planai mit Herbstwanderung über bunte Wald- und Wiesenwege ins Tal. Ein Ausflug über Rohrmoos nach Untertal, um von dort weg den Themenwanderweg Wilde Wasser zu erforschen. Ein Alpinsteig, entlang des höchsten Wasserfalls der Steiermark. Im oberen Abschnitt geht der Weg in einen Steig mit Stiegen, Treppen, einer Hängebrücke und Leitern über. Der Steig erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wild romantische Anblicke belohnen die Strapazen des Aufstiegs. Der absolute Höhepunkt war die Berg- und Talfahrt mit der Dachsteingletscherbahn auf den höchsten Berg der Steiermark. Im Nu sind auch Nicht-Alpinisten auf 2.700 Meter Höhe. Noch vor Ankunft auf der Bergstation, beeindruckt der Blick auf die monumentalen Wände des Dachsteinmassives und die umliegenden Berggipfel. Die Aussichtsplattform ragt horizontal aus dem Fels und gibt durch einen Glasboden den Blick auf steil abfallenden Fels frei. Auch bietet sich ein faszinierender Blick in alle Himmelsrichtungen wie aus einem Flugzeug. Ein Erlebnis der besonderen Art. Der Besuch des Eispalastes führt in die bizzare Welt des Ewigen Eises. Ein Schauspiel, das ich nicht missen möchte. Die sonnenerfüllten Herbsttage in dieser wunderschönen Bergweg haben gut getan. Die alpine Pflanzenwelt zeigte sich in ihrer ganzen Farbenpracht. Eine Erholung für Körper, Geist und Seele.
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Ich war etwas überrascht, als an mich die Frage gestellt wurde, ob ich zweimal wöchentlich als Leihoma tätig sein möchte. Eine junge Familie, zwei Kleinkinder, der Mann hat eine gute Position und die Gattin das Glück nur Mutter sein zu können. Ich habe prinzipiell nichts dagegen, Kinder zu beaufsichtigen. Doch nun bin ich in Pension uns fühle mich noch viel zu jung, um „nur“ als Leihoma meine Tage zu verbringen. Ich helfe gerne und bin bei meinen Nachbarn auch schon eingesprungen wenn eine Notsituation eingetreten ist. Aber als Leihoma zu fungieren, nur damit Muttis mehr Freizeit haben oder ihre eigenen Ideen leichter umsetzen können ist nicht ganz mein Ding. Ich mag Kinder, bin und war immer für meine eigenen da. Doch ich finde, Kinder brauchen Sicherheit und liebevolle Zuwendung. Bezugspersonen sollten nicht immer wechseln. Die Sorglosigkeit vieler Mütter, ihre Kinder einfach betreuen zu lassen erstaunt mich immer wieder. Vielleicht nehme ich die Sache auch zu ernst. Doch Kinder sind viel zu kostbar. Sie verdienen es, das Vertrauen, das sie in ihre Mitmenschen haben, darf und soll von niemand missbraucht werden. Bevor ich mich Halbheiten hingebe sage ich lieber nein. Im Notfall bin ich jederzeit bereit meinen Nachbarn und Bekannten aus der Patsche zu helfen. Auch mehrere Tag wenn es sein muss, doch ich bin keine bezahlte „Leihoma“
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Aus aktuellem Anlass denke ich über die Bedeutung des Wortes „Sozialschmarotzer“ nach. Oft leichtfertig dahingesagt, manchmal bewusst eingesetzt, um was zu erreichen?
Auf jeden Fall ein brisantes politisches Schlagwort. Es wird angewendet für einen Einzelnen oder eine Gruppe von Menschen, die eine andere soziale Gruppe „ausbeuten“.
Zum Beispiel:
- Menschen, die unberechtigt Sozialleistungen beziehen
- Menschen, die „schwarz arbeiten“ und zusätzlich Sozialleistungen beziehen
- Menschen, die in hohem Umfang Steuern hinterziehen oder ihren Mitarbeitern nur so geringe Löhne zahlen, dass diese zusätzlich Sozialleistungen beziehen müssen um die Lebenshaltungskosten aufbringen zu können.
Gelegentlich wird die Bezeichnung Sozialschmarotzer in Medien und politischen Debatten auch ganz allgemein auf Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Langzeitstudenten und Asylanten angewendet. Sozialschmarotzer wird unterstellt, dass sie das soziale Gefüge ausbeuten und sich auf Kosten anderer leben, ohne notwendigerweise darauf angewiesen zu sein.
Ich persönlich neige eher dazu, Personen, die nur Schwarzarbeit leisten und solche, die bewusst ihre Gesundheit zerstören und rücksichtslos alle Angebote ausnutzen, aber selbst nichts für ihre Gesundheit tun, zu dieser Gruppe zu zählen. Aber selbstverständlich alle Leistungen für sich fordern.
Z.B.: Eine KFZ-Versicherung kann und wird nicht mehr auszahlen als eingezahlt wurde. Wer nichts einzahlt bekommt auch nichts. Natürlich tragen Medien mit ihren Sensationsberichten in Einzelfällen dazu bei, dass negative Stimmungen geschürt werden und in der Öffentlichkeit Sozialneid entsteht. Besser wäre, aufzuklären, dass es z.B. gut ist eine Krankenversicherung zu bezahlen und nicht zu brauchen, als ohne Versicherung im Krankheitsfall auf Almosen angewiesen zu sein. Ich meine, wir sollten mehr über die positiven Seiten sprechen als immer nur negative Emotionen verbreiten. Ein bisschen mehr WIR und weniger ICH. Geteilte Freude ist doppelte Freude.
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Ich war etwas überrascht, als an mich die Frage gestellt wurde, ob ich zweimal wöchentlich als Leihoma tätig sein möchte. Eine junge Familie, zwei Kleinkinder, der Mann hat eine gute Position und die Gattin das Glück nur Mutter sein zu können. Ich habe prinzipiell nichts dagegen, Kinder zu beaufsichtigen. Doch nun bin ich in Pension uns fühle mich noch viel zu jung, um „nur“ als Leihoma meine Tage zu verbringen. Ich helfe gerne und bin bei meinen Nachbarn auch schon eingesprungen wenn eine Notsituation eingetreten ist. Aber als Leihoma zu fungieren, nur damit Muttis mehr Freizeit haben oder ihre eigenen Ideen leichter umsetzen können ist nicht ganz mein Ding. Ich mag Kinder, bin und war immer für meine eigenen da. Doch ich finde, Kinder brauchen Sicherheit und liebevolle Zuwendung. Bezugspersonen sollten nicht immer wechseln. Die Sorglosigkeit vieler Mütter, ihre Kinder einfach betreuen zu lassen erstaunt mich immer wieder. Vielleicht nehme ich die Sache auch zu ernst. Doch Kinder sind viel zu kostbar. Sie verdienen es, das Vertrauen, das sie in ihre Mitmenschen haben, darf und soll von niemand missbraucht werden. Bevor ich mich Halbheiten hingebe sage ich lieber nein. Im Notfall bin ich jederzeit bereit meinen Nachbarn und Bekannten aus der Patsche zu helfen. Auch mehrere Tag wenn es sein muss, doch ich bin keine bezahlte „Leihoma“
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