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Wir haben eine junge schwarze Katze. Sie ist sehr lebhaft und immer zu Streichen aufgelegt. Sogar unser alter grauer Tigerkater wird verspielt und zeigt dem kleinen Wirbelwind allerhand Dummheiten. Nun hat es gestern geschneit. Ein total interessantes Geschehen für unsere kleine Katze. Die beiden haben im Schnee herumgetobt wie kleine Kinder. Heute am Morgen war die Schneedecke ca 20 Zentimeter hoch. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Ein Anblick wie im Märchen. Unsere kleine Katze hat zuerst vorsichtig den Schnee beschnuppert und ist danach in großen Sprüngen über die Wiese gelaufen. Interessant waren auch die Vögel in der Hecke. Doch keine Chance, der lebende Zaun ist viel zu dicht. Es ist einfach köstlich zu sehen, wie sich so ein kleines Tier in die große Welt hinaus wagt. Bei der geringsten Gefahr läuft er schnurstracks zurück ins Haus. Er hat ein gutes Gespür, dass er hier geborgen ist. Im Haus kann er ungefährdet tausend Streiche spielen. Neben ein wenig Ärger bringt er viel Fröhlichkeit.
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war für mich bis jetzt fast unbekannt. Hin und wieder in meinem Leben hatte ich starke Kopfschmerzen, eben Migräne. Eine persönliche Erfahrung hatte ich gestern. Der Tag fing schon mit leichtem, halbseitigem Kopfschmerz an. Nun ja, wer wird den gleich eine Tablette nehmen. Ist doch nichts für mich. Ein ausgiebiger Spaziergang mit den Hunden an der frischen Luft und alles ist wieder vorbei. Leider nicht. Am frühen Nachmittag legte ich mich kurz ins Bett. Auch keine Besserung. Dann kann nur noch der Yogaabend alles retten. Da wird’s schon wieder. Also schwinge ich mich etwas benommen ins Auto und gehe zu meinem Yogatraining. Doch von wegen Besserung. Lange habe ich durchgehalten und alles versucht. Gegen Ende musste ich fluchtartig den Raum verlassen und mich übergeben Auch danach trat keine Besserung ein. Ich hatte nur mehr das Gefühl, jetzt platzt mein Kopf. Also fuhr ich rasch nach Hause. Dichter Nebel erschwerte die Sicht beim Fahren und dieses fürchterliche Kopfweh. Endlich zu Hause angelangt legte ich mich nur mehr ins Bett und presste den Kopf auf mein Kissen. Endlich erlöste mich der Schlaf und ich wachte am Morgen erleichtert auf. Nun weiß ich: Migräne ist nicht nur noch "schlimmeres Kopfweh". Migräne lähmt das Leben und beeinträchtigt signifikant die Lebensqualität.
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Ich habe heute ein „lustiges“ Mail über Pensionisten erhalten. Im Ersten Augenblick recht lustig. Doch bei näherer Betrachtung stimmt es mich nachdenklich. Nach vierzig Arbeitsjahren – so denke ich – habe ich es eigentlich verdient meine Pension zu genießen. Aber sehen uns Jugendlich und Menschen, die noch im aktiven Arbeitsleben stehen anders. Haben nicht auch wir – zwar oft nur so zum Spaß – abfällige Redewendungen gebraucht, um unseren Neid zu verbergen. Wertschätzung gegenüber anderen Personen muss wieder einen höheren Stellenwert bekommen, finde ich. Es gibt nicht die verwöhnte Jugend, den arbeitsscheuen Ausländer, die Sozialschmarotzer, den Pensionisten, der eine Belastung ist, die faulen Studenten, etc. Das Einteilen in Gruppen und Generationen kann gefährlich werden. Vorurteile werden gebildet und können nur mühsam wieder abgebaut werden. Am Anfang sind es nur Blödeleien, doch wie schnell kann das Miteinander in ein Gegeneinander umschlagen.
Mein großer Vorteil als Pensionistin: ich kann mir den Luxus leisten, zu helfen wenn ich gebraucht werde und das finde ich schön. Ich bin also Herr/Frau meiner Zeit.
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Grau in Grau. Feucht, nebelig und kalt. Echtes Novemberwetter. Viele Menschen in meinem Bekanntenkreis sind „kränklich“ und „depressiv“. Muss alles nicht sein. Zauberformel: Menschen treffen, aktiv sein. Morgenbesprechung im Kaffeehaus mit der Frauenbewegung. Haubenköchin im eigenen Heim. Nachmittagsspaziergang (bei jedem Wetter) mit den Hunden. Am Abend tanzen gehen, Kurse besuchen, Besprechungen abhalten, Präsentationen vorbereiten und Briefe und Ansuchen für „Freunde“ schreiben. Meine Tage sind bunt und ausgefüllt. Keine Zeit, um Trübsal zu blasen. Ach ja, jetzt beginne ich schon Weihnachtskarten auszusuchen, Sondermarken besorgen und eine Liste der Adressaten aufzustellen. Handschriftliche Wünsche sind persönlicher und etliche Menschen aus meinem Freundeskreis verwenden kein Mail. Es soll ja niemand vergessen werden. Mein Bekanntenkreis ist groß und Menschen jeden Alters sind vertreten. Ein warmes Wohnzimmer, eine Tasse Tee oder ein Glas Sekt bei Kerzenschein und guter Musik rundet den Tag ab. Auch ein wohliges Bad und ein gutes Buch können den Tag angenehm ausklingen lassen. Meine Welt ist farbenreich und ich kann sie selbst gestalten.
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Ein grauer Vormittag. Leicht unmutig mache ich mich auf den Weg, um die Hunde zu ihrem täglich Auslauf auszuführen. Grauer Nebel und feuchte Wiesenwege. Doch weit komme ich nicht und die Welt sieht verzaubert aus. Die glänzenden Ackerfurchen dampfen und Nebelfetzen steigen auf. Sonnenstrahlen gucken durch die aufsteigenden Nebelschwaden. Auf den Blättern der Bäume zittern wie Diamanten die Tautropfen. Fröhlich gehe ich die Straße entlang und komme schließlich zum Fluss. Die Hunde springen vergnügt voraus und ich lasse meinen Blick in die weite Welt schweifen. Die schneebedeckten Bergspitzen der Koralpe und der angrenzenden Hügel leuchten strahlend weiß in der Ferne. Ich drehe mich um und blicke fasziniert auf die Landschaft. Wie hauchzarte Spitzentücher heben sich einzelne Nebelschwaden vom Boden. Die Sonnenstrahlen fallen schräg durch die nur mehr vereinzelt vorbeischwebenden Wolken und tauchen die Landschaft in einen Strahlenkranz. Die mit Mischwald bedeckten Hügel scheinen zu brennen. Malerisch vermischt sich loderndes Rot mit goldigem Gelb. Dazwischen die dunklen Fichten und Tannen. Wie im Traum schreite ich durch die so verzauberte Natur und fühle mich wie Alice im Wunderland.
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