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Mir war fad und so habe ich am Sonntag ein wenig meine Laden und Fächer geräumt. Weit bin ich nicht gekommen. Ich habe mein Tagebuch gefunden und angefangen darin zu lesen. Alles begann mit meinem 16. Geburtstag. Es war eine herzliche aber schlichte Feier im Kreise der Familie. Nicht besonders spannend. Es folgten der Schulabschluss, Stellenbewerbungen und meine erste Anstellung. Ein Schuhgeschäft in Graz. Das Unternehmen war und ist ein erfolgreicher Familienbetrieb. Der Seniorchef, ein Original. Seine Gattin, eine vornehme Geschäftsfrau und drei Kinder. Der Älteste war der Stolz der Familie und hat auch später das Geschäft übernommen. Die Tochter verkehrte in der High Society von Graz und versuchte eine gute Partie zu machen. Der Jüngste wusste noch nicht so recht was er wollte. Die Angestellten wurden mit strenger Hand geführt. Der Chef hatte alles unter Kontrolle und tauchte unerwartet in jedem Winkel des Geschäftes auf. Wenn er mal vergaß die Sprechanlage auszuschalten, konnte es schon vorkommen, dass eine Standpauke mit einem Angestellten oder seiner Gattin vom ganzen Haus mitgehört werden konnte. Auch wurden alle – auch die Damen und Herren aus der Buchhaltung und dem Chefbüro ins Geschäft beordert wenn Not am Mann war. Wir mussten in Ausverkaufszeiten die Verkäufer unterstützen und die Rechnungen schreiben, um die Verkäufer zu entlasten damit sie sich ausschließlich auf das Verkaufen konzentrieren konnten. Damals gab es ja keine Computer, also wurde alles händisch erledigt. Auch beim Umräumen der Lager wurden alle verpflichtet. Wir kannten alle das Geschäft von der Picke auf und jeden Winkel. Heute kaum mehr vorstellbar aber auch lustig. So gibt es noch viel zu berichten.
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Ein Tag aus meinem Berufsleben in einem Weltkonzern. Der Chef hat eine Reise ins Ausland gemacht. Die Unterlagen waren gut vorbereitet. Die Reiseroute – von der Abholung am Morgen von seiner Wohnung bis zur Ankunft im Hotel – alles penibel genau aufgeschrieben. Geld, Flugticket, Hotelreservierung, Abholung vom Zielflughafen organisiert und die Abholung am nächsten Tag vom Hotel. Doch leider ist in Frankfurt dann ein Flug ausgefallen. Chef hat total überfordert im Büro angerufen was es jetzt machen soll. Als gute Sekretärin wurde dann sofort alles organisiert, dem großen Chef gemeldet und er konnte wohlbehalten an seinen Zielort kommen. Der Tag der Rückkehr lief folgendermaßen ab. Statt einer freundlichen Begrüßung Vorwürfe schon am Morgen. Wenn ich nicht meine (Firmenkreditkarte) mitgehabt hätte, dann hätte ich Geldprobleme gehabt, da sie mir zu wenige Devisen mitgegeben haben. So viel zu hoch bezahlten Führungspersönlichkeiten.
Hausfrauen können davon lernen, sich besser abzugrenzen. Nicht immer für alle und jeden zu denken und da zu sein. Arbeiten delegieren. Sehen wir morgen weiter.
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Heute, ein etwas grauer Morgen mit leichtem Schneefall. Nicht besonders einladend um aus dem kuscheligen Bett zu steigen. Doch die Aussicht auf ein gutes Frühstück, eine gute Tasse Kaffe, ein weichgekochtes Ei und frisches Gebäck machen die Sache einfach. Im Laufe des Vormittags mache ich meine Hausarbeit. Aufräumen, Wäsche sortieren und in die Waschmaschine stecken, Blumen versorgen, etwas Staubwischen und die Zimmer lüften. Ganz nebenbei überlege ich mir was ich heute kochen werde. Reste sind zu verwerten und sollen gleichzeitig eine leckere Mahlzeit werden. Also beschließe ich aus dem restlichen Hühnerklein eine gute Einmachsuppe mit Bröselknödel zu machen. Danach gibt es Tiroler Gröstel mit buntem Blattsalat. Als Nachtisch Fruchtsalat (die restlichen Kiwi, Apfel, Birne und Banane wird verwertet) ein Tupfen Schlagobers, so viel ist noch in der Flasche und schon ist das Essen fertig. Nun werden sich einige fragen was das alles mit einer Manager-Ausbildung zu tun hat. Ich finde sehr viel. … Doch genug für heute. Wer meine Meinung dazu wissen möchte findet die Antwort morgen.
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Nun, was haben sie gemeinsam? Was können sie voneinander lernen?
Ich kann auf eine langjährige Praxis in Haushalt und Beruf zurückblicken. Ich kenne Familienbetriebe, Mittelbetriebe und Weltkonzerne. Bei der Führung eines Unternehmens ist meines Erachtens immer die Wertschätzung der Mitarbeiter wichtig. Wenn ein Manager es schafft, das Vertrauen und die Loyalität seiner Mitarbeiter zu erhalten kann Großartiges geleistet werden. Was hat das aber alles mit einem Haushalt zu tun? Ganz einfach. Eine Hausfrau managt Familie, Finanzen, Einkäufe, Vorräte und Produktion. Sie sorgt für Bildung und Entwicklung etc. Außerdem kommen noch Dinge wie Krankenpflege, Lernbetreuung, Gesellschafterin, Köchin, Gärtnerin, Kindergärtnerin, Ehefrau u.v.a.m. dazu. Ein Manager hat eine Sekretärin, die unerwünschte Störungen von ihm fernhält, seine Reisen organisiert und Unterlagen vorbereitet und archiviert. Nur gewünschte Telefonate weiterleitet und darauf achtet, dass die Termine eingehalten werden. Sie kocht und serviert den Kaffee und erledigt auch noch private Angelegenheiten. Gerne schildere ich euch morgen einige Episoden aus meinem Berufsleben. Schon neugierig?
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Ein Name und viele Bedeutungen. Real und bildlich gesprochen. Hinter dem Horizont geht’s auch noch weiter. Den Horizont erreicht?! Einfach mal über den Horizont schauen. Ein heller Schein am Horizont, ein Hoffnungsschimmer? Ein Silberstreif am Horizont. Seinen eigenen Horizont erweitern.
Auch wenn ich heute nicht in Stimmung bin, so macht es Spaß über Worte und Bedeutungen zu philosophieren. Schon die alten Seefahrer und Entdecker haben Horizonte überschritten. Auch die Raumfahrt zeigt und, dass es gilt Grenzen zu überschreiten. Natürlich halte ich es für sehr wichtig, dass jeder für sich immer wieder versucht „seinen eigenen“ Horizont zu erweitern. Es ist einfach spannend, neue Horizonte zu entdecken. Oder ist jemand anderer Meinung?
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