können auch schön sein. Gestern bin ich mit meiner Tochter zum Reitstall gefahren, um ihr beim Reiten zu zusehen. Auch habe ich im Gestüt die neu eingekauften Pferde bewundert. Ein wunderschöner Schimmel und eine zierliche Stute. Ich bin durch den Stall marschiert und habe die Nüstern der Pferde gestreichelt. Obwohl ich nicht reiten kann, bewunderte ich Pferde und Reiter. Ganz plötzlich hat dann das Wetter umgeschlagen und ein Wolkenbruch ging nieder. Kurz und heftig ist das Wasser wie in Bächen zwischen der Reithalle und den Ställen über den Asphalt geronnen. Wir haben den Regenguss abgewartet und haben dann das Pferd zurück in die Box gebracht. Eine kleine Shoppingtour hat den Nachmittag abgerundet. Am Abend habe ich noch den Flohmarkt des hiesigen Sportvereins besucht. Interessant dabei waren die die Freunde und Bekannten, die ich dort getroffen habe. Der Abend war kalt und ich bin bald nach Hause. Eine warme Dusche und sofort ins Bett. Leider war der Morgen auch verregnet. Doch auch Regenwetter hat seinen Vorteil. Nach einem gemütlichen Frühstück habe ich die Zeit für eine Bügelstunde genutzt. Der Vorteil, man sieht sofort den Erfolg. Der Nachmittag  wurde mit backen ausgefüllt. Da Bewegung in jedem Alter wichtig ist, bin ich trotz Regen eine Stunde mit den Hunden unterwegs gewesen und die Lebensfreude ich sprunghaft wieder angestiegen.

Computer, Internet, Handys und die modernen Kommunikationsmittel mag ich. Gerne arbeite ich damit und genieße auch die Vorteile. Schnell kann man Texte verarbeiten, Präsentationen zusammenstellen, Informationen aus dem Netz holen, Geld überweisen und viele andere Vorteile nutzen.

Wenn da nicht der Missbrauch wäre. Leider gibt es Häcker und überzogene Forderungen von Betreibern, die uns die Freude an der weltweiten Vernetzung verleiden. Es ist einfach herrlich, wenn man Zeit unabhängig mit der ganzen Welt kommunizieren kann. Doch leider gibt es auch hier, so wie in vielen anderen Bereichen skrupellose Menschen, die Daten klauen, Geld abzocken und vielen ehrlichen Menschen das Leben erschweren. Sicherheitssysteme sind notwendig, um dann doch wieder nicht ausreichen Schutz zu bieten. Klar, jeder von uns, ist ein ehrlicher Mensch. Leider nicht alle. Es ist auch hier nicht anders als sonst in vielen Bereichen unseres Lebens. Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Es gibt Tage, da frage ich mich, ob es Sinn macht die Tageszeitungen zu lesen. Eine Horrornachricht jagt die andere. Umweltkatastrophen und die ständigen Meldungen von bankroten Banken und nun auch Ländern. Verträge werden ständige geändert und „der kleine Mann“ ist nur mehr Spielball korrupter Manager, Politiker und Spekulanten.

Es ist nur gut, dass es Zeitabschnitte gibt wo man keine Zeit hat nachzudenken. Die letzten Tage waren stressig und arbeitsreich. Aushilfe in der Küche eines Gasthofes für eine große Hochzeitsgesellschaft, Garten- und Hausarbeit, Einkäufe und zu guter Letzt noch Muttertag. Da ich noch eine Mutter habe, ist für mit Muttertag ein Arbeitstag. Meine Mutter besucht die Sonntagsmesse um neun Uhr. Danach genießt sie die Ruhe bis zum Mittagessen. Das gemeinsame Essen mit einem besonderen Essen und einer exquisiten Nachspeise erfordert natürlich Mehrarbeit. Eine freudige Überraschung war das gute Frühstück, das meine Tochter vorbereit hat. Dazu eine besondere Kaffeetasse mit der aufmunternden Aufschrift. Über die Margaritenbäumchen habe ich mich ganz toll gefreut. Auch das Buchgeschenk hat meine gute Laune gesteigert. Ein besonderer Luxus am Sonntag war die Ruhestunde am Nachmittag im kleinen aber feinen Schatten des neu gepflanzten Ahornbaumes.

Im Hintergrund höre ich Nachrichten – natürlich wieder nur über Geld – was alles falsch gemacht wird und wie wir es besser machen können. Ich kann es gar nicht mehr hören.

Mir hilft nur mehr das Sprichwort „Du kannst dich den ganzen Tag ärgern. Verpflichtet bist du nicht dazu.“

Nach getaner Arbeit wollte ich mit meiner Schwester am Dienstag Abend exquisit Essen gehen. Doch meistens kommt es anders als man plant. Der ausgeschriebene Abend mit dem klingenden Namen „dolce vita“ war diesmal nur für eine „geschlossene Gesellschaft“ Das Flughafenrestaurant war für alle anderen Gäste zugesperrt. Doch dies konnte uns nicht abhalten in die Stadt Graz zu fahren und einfach ein längst fälliges „running sushi“ zu konsumieren. Die Speisen waren großartig und vielfältig. Auch die Bedienung freundlich und herzlich. Auch war es hoch an der Zeit, dass mir wieder einmal einen Abend für uns hatten.

Mittwochmorgen. Der Wecker reißt mich herzlos aus dem Schlaf. Mit einem Auge sehe ich, dass noch etwas Zeit ist. Also schnell den Wecker abgestellt und die Augen zu gemacht. Doch herzlos ertönt der Klingelton ein zweites Mal. Was soll’s, schnell aus dem Bett. Regen klopft ans Fenster und ich habe gar keine Lust in die Kanzlei zu fahren. Der ganze Tag muss heute umorganisiert werden. Also schnell in die Bäckerei das Weißbrot für die Agape am Abend besorgen. Die Arbeit in der Kanzlei geht wider Erwarten schnell und gut von der Hand. Am frühen Nachmittag, es hat zu Regnen aufgehört, gehe ich mit den Hunden eine Stunde spazieren. Um 17 Uhr fahre ich zu meiner Yogastunde, um pünktlich um 19.30 Uhr wieder zur Agapa zurück zu sein. Es ist bei uns noch Brauch, sogenannte Bitt-Tage abzuhalten. Menschen beten drei Tage hintereinander von der Pfarrkirche zu einer Kapelle im Pfarrgebiet, dort wird ein Wetteramt abgehalten und danach bewirtet die Dorfbevölkerung die Pilger. Es ist ein schönes Brauchtum, dass von der Landbevölkerung unserer Pfarre noch gepflegt wird

Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben. Aber es hat nur genau so viel Sinn, wie wir ihm geben.

Wir genießen die Kindheit, meist unbeschwert und fröhlich. Danach kommt die Zeit der Ausbildung. Wenn Schule und Berufsausbildung abgeschlossen sind und der Führerschein gemacht ist glauben wir, erwachsen zu sein. Doch es gibt immer wieder neue Ziele zu erreichen, weitere Schulungen zu machen. Einen Lebenspartner zu treffen und mit ihm ein Stück des Weges gemeinsam gehen oder vielleicht bis zum Ende des Lebens. Die Möglichkeiten sein Leben zu gestalten sind vielfältig. Die Entscheidungen müssen täglich getroffen werden und haben natürlich immer eine Auswirkung. Du beginnst mit einem Wunsch, ein geistiges Ziel. Die nächste Stufe ist die Umsetzung und die Erfahrung. Natürlich benötigst du zur wahren Entfaltung deiner Fähigkeiten ein lohnendes Ziel. Hast du jedoch einmal erkannt, dass du selbst über dein Schicksal bestimmen kannst, brauchst du nur mehr zu handeln.

Halbheiten bringen gar nichts. Willst du einen Baum pflanzen oder einen Garten anlegen, hilft es wenig nur Kataloge durchzublättern. Ich habe mit meinen Gatten Bäume gepflanzt und einen Garten bestellt. Wir freuen uns auf Pfirsiche, Kirchen, Birnen und Pflaumen. Auch Gemüse und die Kräuter wachsen und gedeihen. Du wirst im Leben nur für das Vollenden belohnt